Aktuelles aus der Frauen-Union

 
 
Spendenübergabe an Turnabteilung des 1. FC Schwand
 

Margit Fischer und Marlene Beck von der Frauenunion Schwanstetten überreichten anlässlich des Sportplatzfestes an die Turnabteilung des 1. FC Schwand eine Spende aus dem Erlös vom Walpurgismarkt, sehr zur Freude von Rosemarie Strehler und Ulrike Papenfuß

 
 
Bericht über Ehrungen der Frauenunion
 

Die Frauenunion Schwanstetten ehrte im Rahmen einer Feierstunde langjährige aktive Mitgliederinnen für ihr Engagement im Ehrenamt. Die Ehrungen wurden von der Vorsitzenden der FU Margit Fischer und ihrer Stellvertreterin Jutta Freytag vorgenommen.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden mit Urkunde und einem kleinen Präsent Erika Schmotzer, Helga Ferschke und Gisela Munzert-Schlobies ausgezeichnet. Auf ebenfalls 20 Jahre Mitgliedschaft kann Rosemarie Strehler verweisen, die leider verhindert war. Ihr wurde die Urkunde nachträglich überreicht.

Margit Fischer dankte den ausgezeichneten Frauen für ihre Bereitschaft und Unterstützung bei zahlreichen Aktivitäten in den letzten Jahren, insbesondere beim Walpurgis- und Thomasmarkt, aus deren Erlösen mehrfach Spenden für soziale Einrichtungen und Projekte in der Gemeinde resultierten. Gleichzeitig verband sie mit den Dankesworten die Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit.

 
 
 
Bericht von der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen (02. März 2009)
 

Am 2. März 2009 fand die Jahreshauptversammlung der Frauenunion Schwanstetten mit Neuwahlen des Vorstands statt. Als Vorsitzende wurde Margit Fischer bestätigt, ihre Stellvertreterinnen sind Jutta Freytag und Christiane Schulte-Holtey. Als Schriftführerin wurde Liliane Koltzenburg, als Schatzmeisterin Gisela Munzert-Schlobies gewählt. Die fünf Beisitzerinnen sind Erika Schmotzer, Rosemarie Strehler, Hanne Arnold, Helga Ferschke und Ingrid Schote. Als Kreisdelegierte wurden gewählt: Marlene Beck, Christiane Schulte-Holtey, Margit Fischer, Jutta Freytag, Liliane Koltzenburg und Ingrid Schote. Ersatzdelegierte sind Inge Ebert, Angelika Bayer, Rosemarie Strehler, Helga Ferschke und Hanne Arnold. Die Kassenprüfung wird weiterhin von Marlene Beck und Angelika Bayer durchgeführt.

Die Frauenunion hat für dieses Jahr erneut ein reichhaltiges Programm vorgesehen und möchte jeden Monat eine Veranstaltung anbieten. Der nächste Höhepunkt ist ein Vortragsabend am Dienstag, 24. März um 19.00 Uhr in den Bürger Stub´n zum Thema : Erhöhter Blutzucker- rechtzeitig erkennen, richtig behandeln, Folgen verhindern. Referenten sind Privatdozent Dr. Helmut Walter, Diabetologe und Claudia Walter, Diabetesberaterin am Klinikum Nürnberg – Universitätsklinikum Erlangen. Es werden Möglichkeiten der Früherkennung des Diabetes mellitus und neue Behandlungsstrategien vorgestellt sowie Ernährungstipps vermittelt.

Weitere Veranstaltungen, u. a. ein Auffrischungskurs in „Erster Hilfe“, werden rechtzeitig in der Tagespresse bekannt gegeben.

Am Walpurgismarkt ist die Frauenunion wieder mit einem Stand vertreten. Der Erlös aus dem Verkauf von Kuchen und Kaffee ist für einen sozialen Zweck gedacht.  Im Mai wird außerdem gemeinsam mit der CSU ein Ausflug stattfinden. Auch in diesem Jahr wird sich die FU an der Gestaltung des Ferienprogramms der Gemeinde beteiligen.

 
 

Ehrung bei der Frauenunion Schwanstetten 

Die Frauenunion konnte bei ihrer letzten Zusammenkunft 7 langjährige Mitgliederinnen ehren. Frau Antje Hiller wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, für 20 Jahre Treue zur Frauenunion konnten Irmgard Leinthaler, Krystina Pfann, Jutta Freytag, Irmgard Nerreter, Margareta Hollweck und als 10 jähriges Mitglied Sabine Pfeffer geehrt werden. Die Vorsitzende der FU Margit Fischer, die zuvor für ihre 10. Wiederwahl von Christiane Schulte-Holtey mit einem Blumengruß bedacht wurde, dankte allen Anwesenden und Geehrten für ihre Verbundenheit und das soziale Engagement.

Bevor die Veranstaltung gemütlich ausklang, wurden noch die nächsten Termine besprochen. Am 1. Mai ist die Frauenunion auf dem Walpurgismarkt wieder mit einem Stand vertreten und wird ihr reichhaltiges Kuchenangebot präsentieren. Der Erlös wird wie in jedem Jahr einem sozialen Zweck zugeführt. Im Rahmen des Ferienprogramms lädt die FU bereits jetzt wegen der großen Nachfrage in den letzten Jahren und der begrenzten Teilnehmerzahl zu einem Erlebnisnachmittag für 6- bis 10 jährige Kinder ein.

Weitere Veranstaltungstermine werden rechtzeitig in der Presse veröffentlicht.

von links nach rechts:
Irmgard Leinthaler, Margarete Hollweck, Margit Fischer (Vors.), Jutta Freytag (stellv. Vors.), Krystina Pfann

 
 
Bericht von der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen 2007
Bericht vom Vortrag "Aggressionsfreie Kommunikation"
Bericht vom Vortrag "FIT FÜRS LEBEN - Gesundheit kann man essen"
Bericht vom Seniorennachmittag Juni 2006
Bericht 20 Jahre Frauenunion Schwanstetten
Bericht Vortrag "Das hyperaktive Kind – Erkennen und Handeln"
Bericht Vortrag "Frauen in den Wechseljahren"
Bericht Vortrag "Hospizbewegung und Sterbebegleitung"

Neuwahlen - Bericht und Ergebnisse der Versammlung

Besuch beim Förderverein "ev. Jugendarbeit"
Veranstaltung Depressionen
 
 
Bericht von der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen 2007
 

Frauenunion Schwanstetten will sich auch heuer zu Wort melden

Bei der Jahreshauptversammlung der Frauenunion (FU) gab Vorsitzende Margit Fischer Rechenschaft über das Jahr 2006. Wie immer stand das soziale Engagement der Frauen im Mittelpunkt. Dazu gehörten die Organisa­tion und Gestaltung von Senioren­nachmittagen ebenso wie der traditionelle Erlebnisnachmittag für die Kinder in den Sommerferien. 

Der besondere Höhepunkt war aber die Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Frauenunion Schwanstetten, zu der MdB Marlene Mortler neben zahlreichen weiteren Gästen begrüßt werden konnte. Von herausragender und aktueller Bedeutung war auch der interessante und kompetente Vortrag von MdB Josef Göppel zum Thema „Erneuerbare Energien". 

Die Frauenunion wird heuer ihre gesellschaftspolitischen Aktivitäten fortsetzen. So wurde bereits im Januar ein Forum über „Aggressionsfreie Kommunikation" durchgeführt. Re­ferent und Moderator an diesem Abend in den „Bürger Stub'n" war Psychotherapeut Rempt aus Hersbruck. Anschließend entwickelte sich eine lebhafte Diskussion unter ande­rem mit Pfarrer Stark, Diplom-Soziologen Rainer Mosandl, Vertretern aus Kommunalpolitik, der Feuer­wehr, Ärzten und interessierten Gästen. Hier wird eine Fortsetzung des Dialogs mit Eltern, Lehrern, Schülern und Kinderbetreuerinnen angestrebt. Marktstand, Seniorennach­mittage und Kinderbetreuung werden in diesem Jahr ebenso nicht vergessen.

 Vorsitzende bestätigt

Bei den Neuwahlen wurden Margit Fischer als Vorsitzende, Jutta Freytag und Gisela Munzert-Schlobies als Stellvertreterinnen und Christiane Schulte-Holtey als Schriftführerin bestätigt. Als Kassiererin wurde Edda Peters gewählt. Beisitzerinnen sind Erika Schmotzer, Rosemarie Strehler und Hannelore Arnold. Für die Kassenprüfung sind Angelika Bayer und Marlene Beck verantwortlich. 

Zum Abschluss stand dann noch die Wahl für die Kreisdelegiertenkonferenz auf dem Programm. Hier wird die Frauenunion vertreten von Margit Fischer, Jutta Freytag, Chris­tiane Schulte-Holtey, Helga Ferschke, Marlene Beck und Ingrid Schote, Stellvertreterinnen sind Liliane Koltzenburg, Inge Ebert, Angelika Bayer, Irmgard Nerreter, Rosemarie Strehler und Edda Peters.

 
 
Bericht vom Vortrag "Aggressionsfreie Kommunikation"
 

Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Aggressionsfreie Kommunikation" lud die CSU-Frauen-Union Schwanstetten in die Gaststätte Bürger-Stub'n" ein. Referent war der Psy­chotherapeut Harald Hempt aus Hersbruck. Nicht zuletzt sollte im Rahmen des Vortrags beleuchtet werden, warum vielfach auch in Kindergärten und Schulen Gewalt immer mehr zunimmt. Margit Fischer, die Vorsitzende der Frauen-Union Schwanstetten nahm ihre Heimatgemeinde nicht von dieser Entwicklung aus.

Zur Sprache kamen bei Rempt verschiedene Formen der Aggression, wie Mobbing oder Stalking. Der Referent sprach davon, dass Aggression viele Gesichter hat, wie zum Beispiel diejenige zwischen Kindern oder zwischen Kindern und Eltern. Die Ursachen seien vielfältig. Sie können zum Beispiel genetisch bedingt oder auch in der Erziehung begründet liegen. Auch das weit verbreitete Aufmerksamkeitsdefizit­syndrom ADHS oder der Einfluss von Alkohol oder Medikamenten kämen in Betracht. Es gäbe außerdem viele Arten von Konflikten. Zu diesen zählen Verteilungs-, Beziehungs-, Rollen- oder Machtkonflikte. Konflikte können zum Beispiel physisch, wie zum Beispiel durch Schlagen oder Vandalismus oder psychisch, wie etwa durch Beleidigen, Hänseln oder Mobbing austragen werden. Ebenso unterschied Rempt so genannte kalte (unterkühltes Verhalten, sich aus dem Weg gehen) und heiße Konflikte, bei denen es zu handfesten Auseinandersetzungen kommen kann.

Wenn jedoch eine aggressive Kommunikation abgelehnt wird, welche Art des Umgangs, miteinander werde gewünscht? Neben dieser stellte Harald Rempt noch weitere Fragen zur Diskussion, wie zum Beispiel: Woran erkennt man eine gute Kommunikation oder ist eine andere Art der Kommunikation angebracht? Der Psychotherapeut unterbreitete Vorschläge, wie zum Beispiel, hart in der Sache, aber weich im Umgang zu sein. Es sei zum Beispiel notwendig, an sich selbst zu prüfen, ob man zu stolz ist, den ersten Schritt zu einem aggressionsfreien Miteinander zu tun. Es solle angestrebt werden, dass es etwa nach einer Aussprache nicht mehr Gewinner und Verlierer gibt, sondern beide Seiten auf ihre Weise einen Sieg davontragen können.

Neue Kultur der Gewalt

Die anschließende Diskussion zu diesem Thema verlief äußerst vielschichtig. Angesprochen wurde unter anderem die Globalisierung und der mit ihr verbundene Kampf der Ressourcen. Es werde vorgelebt, dass man sich heutzutage durchsetzen muss. Im Allgemeinen habe sich immer mehr eine Kultur der Gewalt durchgesetzt und ebenso haben sich in der Gesellschaft die Werte stark verändert.

Die Diskussionsteilnehmer vermerkten auch die zunehmende Aggressivität unter Kindern und Jugendlichen, nicht zuletzt auch in Schwanstetten. So wurde auch die Notwendigkeit angesprochen, dass die verschiedenen Jugendgruppen in der Gemeinde verstärkt zusammenarbeiten und gegebenenfalls ein Netz für eine bessere Jugendarbeit entstehen soll.

 
 
 
Bericht vom Vortrag "FIT FÜRS LEBEN - Gesundheit kann man essen"
 

„Fit fürs Leben - Gesundheit kann man essen“. Unter diesem Motto lud die CSU-Frauen Union Schwanstetten zu einem Vortrag mit Jutta Manger aus Furth. Die Referentin ist seit 35 Jahren auf dem Gebiet der Medizin tätig. Die gelernte Arzthelferin wurde später Facharzthelferin und Röntgenassistentin. Seit drei Jahren hält sie Vorträge über Prävention, darunter auch in Kliniken und Kindergärten. Für sie ist es besonders wichtig, zu vermitteln, dass durch eine gesunde Ernährung viele Erkrankungen verhindert werden können, so dass der Arzt weniger aufgesucht werden muss. Das bedeutet auch weniger Medikamente, die wiederum zahlreiche Nebenwirkungen haben, müssen verschrieben werden. Sie erklärte, dass im Jahr 2000 in Deutschland rund 73 Milliarden Euro für ernährungsbedingte Krankheiten aufgewendet wurden. Heute sind es bereits 100 Milliarden Euro. Die Realität sehe heute so aus, dass lieber die Symptome behandelt werden, anstelle der eigentlichen Ursachen.

Jede Krankheit beginnt mit einer Entzündung in einer Zelle. Es dauert dann 15 bis 20 Jahre bis der Arzt eine Diagnose stellen kann. Krebsentstehung habe ihre Ursachen meistens in der Ernährung. Dies käme sogar noch vor dem Rauchen. Freie Radikale schädigen eine gesunde Zelle. Sie entstehen nicht zuletzt in Zusammenhang mit Schadstoffen, wie zum Beispiel im Zigarettenrauch und in der verschmutzten Luft, aber auch durch Stress. Die angegriffene Zelle teilt sich dann immer wieder und ein Tumor entsteht. Jene freien Radikalen und oxidativer Stress seien für fast alle Leiden die Ursache.

Jutta Manger zeigte auf, wie einst die Ernährung bei unseren Vorfahren aussah und wie die Ernährungssituation hierzulande heute ist. Heutzutage liegen im Verbrauch fettreiche Nahrungsmittel ganz vorne, während eiweißhaltige den hintersten Platz einnehmen. Eigentlich sollte es umgekehrt sein, sagte Manger. Sie zeigte außerdem Studien auf, die unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Deutschen Krebsgesellschaft stammten. Sie zeigen auf, dass in Deutschland nur fünf Portionen am Tag verzehrt werden, während es beispielsweise in Frankreich immerhin zehn Portionen seien. Als eine Portion wird etwa eine Hand voll gerechnet. Ein Mangel besteht an wichtigen Stoffen, wie zum Beispiel Folsäure, die besonders für Schwangere wichtig ist. Schon jetzt ist jeder zweite Säugling an Neurodermitis erkrankt. Auch die vermehrt auftretenden Herzfehler, Hasenscharten und Gaumenspalten bei Neugeborenen sind auf Folsäuremangel zurückzuführen. Neben Folsäure sind die verschiedenen Vitamine und unterschiedliche Stoffe, wie Lykopin, das in der Tomate vorkommt, Flavonoide (pflanzliche Schutzstoffe) und Elemente wie Selen, Zink oder Mangan besonders wichtig.

Besonders sprach sich Jutta Manger für die Ernährung mit Obst und Gemüse aus. Sie wirken nicht zuletzt auch krebshemmend. Auch der Saft und das Mark von diesen bildet eine gute Basis. Obst- und Gemüsepulver senken zudem freie Radikale. Die Referentin verschwieg auch nicht, dass in den vergangenen Jahren Obst und Gemüse immer mehr an gesunden Inhaltsstoffen verloren haben. Brokkoli, wie er heute im Handel erhältlich ist, verfügt mittlerweile im Durchschnitt bis zu 68 Prozent weniger an Kalzium, als noch vor zehn Jahren.

 
 
 
Bericht Vortrag "Das hyperaktive Kind – Erkennen und Handeln"
 

 

Die CSU Frauen-Union Schwanstetten lud zu einem Vortrag zum Thema „Zappelphilipp oder Powerkind? Das hyperaktive Kind – Erkennen und Handeln“ in die Gaststätte „Bürger Stub´n“ ein. Referent dieses Abends war der Fachtherapeut für Psychotherapie Harald Rempt, der eine eigene Praxis unterhält und unter anderem auch Vorträge, sowie Seminare durchführt.

Der Vortragsabend sollte vor allem Alternativen zu der hierzulande gängigen Praxis der Behandlung des Aufmerksamkeits-Defizitssyndroms (ADS) mit dem Medikament Ritalin aufzeigen, nicht zuletzt deshalb, weil der darin enthaltene Wirkstoff Methylphenidat dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. In den USA wird Ritalin quasi als Kokain der armen Leute konsumiert und im großen Stil gehandelt. In Ländern, wie Schweden oder Finnland, die in der Pisa-Studie hervorragend abgeschnitten hatten, ist dieses Medikament sogar verboten.

Harald Rempt erklärte unter anderem, dass ADS eine Reizfilterschwäche ist. Der Betroffene nimmt verschiedene Reize gleichzeitig wahr und kann sich nicht auf eine bestimmte Sache konzentrieren. Dieses Syndrom sei weder eine  Geisteskrankheit, Schwachsinn, noch Faulheit. Betroffene Kinder würden meistens eine normale oder überdurchschnittliche Intelligenz entwickeln, so Rempt. Berühmte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Ludwig van Beethoven, Winston Churchill oder John F. Kennedy waren betroffen.

Harald Rempt nannte als Faktoren, die ein Aufmerksamkeits-Defizitssyndrom bei Kindern fördern unter anderem Reizüberflutung, ständige Aktivitäten, sowie auch familiäre Probleme, wie etwa Scheidung der Eltern, Überschuldung oder Tod eines Familienangehörigen. Die Ursachen können vielseitig sein. Es können unter anderem genetische Faktoren, das Alter, das Geschlecht oder auch bestimmte Lebensereignisse oder emotionale Bindungen dabei eine Rolle spielen. Kennzeichnend für betroffene Kinder seien unter anderem überdurchschnittliche Unfallzahlen, unbedachtes Verhalten oder eine extreme Vergesslichkeit. Der Fachtherapeut hielt es für sehr wichtig, dass in der Familie eine gute Kommunikation stattfindet. Er warnte auch vor vorschnellen Diagnosen, denn nicht jedes lebhafte Kind sei hyperaktiv. Rempt riet zu einer Beobachtung des Verhaltens über einen Zeitraum von sechs Monaten. Ebenso plädierte er für eine multimodale Therapie, in der die Familie, aber auch die Schule und behandelnde Ärzte und Psychotherapeuten einbezogen werden sollen.

Harald Rempt hatte auch einen besonderen Gast mitgebracht. Es war die Unternehmerin Sandra Probst aus Röttenbach, die bereits in der Sendung „Lebenslinien“ des Bayerischen Fernsehens zum Thema zu sehen war. Sie berichtete von ihren eigenen Erfahrungen, denn die Mutter von vier Kindern ist selbst vom Syndrom betroffen. Das trifft auch auf zwei ihrer Kinder zu. Sie betonte, dass ADS und ADHS eine Krankheit und keine Modeerscheinung ist. Früher empfand sie es als Fluch, jetzt als Segen, sagte sie, denn man erlebt hierbei immer etwas. Es sei zwar stressig, aber man behalte dabei eine kindliche Naivität. Auch die Unternehmungslust kommt dabei nicht zu kurz. So organisierte sie ein Benefizkonzert mit vielen fränkischen Bands. Dieses findet am Samstag, den 26. November um 18 Uhr in der Nürnberg Arena zugunsten verschiedener örtlicher Kinderhilfsorganisationen statt, wie zum Beispiel „Lagune 2000“, das eine Delfintherapie für behinderte Kinder anbietet.

Sandra Probst ist ebenfalls keine Verfechterin des Ritalin. Sie hatte statt dessen andere Ratschläge, wie zum Beispiel das Kind abends nicht fernsehen lassen (höchstens eine Stunde Kindersendung am frühen Abend). Auch Süßigkeiten seien für betroffene Kinder schädlich, weil der in ihnen enthaltene Zucker sie noch zusätzlich puscht.      

 
 
 
Bericht Vortrag "Frauen in den Wechseljahren"
 

Das Foto zeigt Fr. Dr. Kuchenmeister und Fr. Fischer (FU Schwanstetten)

 

Die Frauenärztin Dr. Konstanze Kuchenmeister aus Schwabach sprach auf Einladung der CSU-Frauen-Union Schwanstetten in der Erbschänke "Zum Schwan" über Möglichkeiten, wie Frauen den Wechseljahren und den dabei verstärkt auftretenden körperlichen Problemen begegnen können. Bei vielen Frauen reift in dieser Zeit der Gedanke durch entsprechende körperliche Betätigungen, wie etwa Joggen oder durch Besuche von Fitnessstudios, diesen Problemen entgegenzuwirken. Doch immer wieder komme es vor, dass diese "Fitnessfront" wieder bröckelt. Dr. Kuchenmeister betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig es ist, dass Ziele, wie eine bessere Fitness nur dann erreicht werden können, wie diese auch gewollt werden. Die Referentin gab wertvolle Tipps, wie Beschwerden, die in den Wechseljahren auftreten können, wie zum Beispiel Osteoporose mit Hilfe von Calcium begegnet werden kann. Ebenso helfen in dieser Zeit unter anderem auch Magnesium, Zink oder Selen in den entsprechenden Dosierungen. Auch Mutter Natur hat wertvolle Waffen. So helfen zum Beispiel Lavendel, Melisse oder Baldrian als gute Einschlafhilfen gegen Schlaflosigkeit. Aber auch eine gute Planung für den nächsten Tag ist hierbei eine gute Hilfe. Gegen Blasenschwäche empfahl Dr. Konstanze Kuchenmeister unter anderem Kürbiskerne (sie kräftigen die Blasenmuskulatur), bei Hitzewallungen Weißdorn und gegen unregelmäßige Blutungen Hirtentäschelkrautsaft. Gute Tipps hatte die Frauenärztin auch in Sachen Hautpflege und Schönheit für die Zuhörerinnen. So sei es unerlässlich, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, denn je mehr die Haut davon von innen bekomme, desto frischer sehe sie aus. Trockene Haut könne außerdem mit Nachtkerzenöl begegnet werden und zur Tagespflege empfahl Dr. Kuchenmeister feuchtigkeitsspendende Lotionen. Ebenso empfahl die Referentin einen Schönheitsdrink. Dieser besteht aus 350 Millilitern Buttermilch, 150 Mililitern Aprikosennektar und zwei zerschnittenen Minzblättern, die miteinander gut zu verquirlen sind. Vorsorgeuntersuchungen lagen Dr. Konstanze Kuchenmeister besonders am Herzen. Alle Frauen ab 50 sollten die Möglichkeit einer Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung beim Mammobil in Roth nutzen, sagte sie.

 
 
 
Bericht Vortrag Hospizbewegung und Sterbebegleitung
 

Die CSU-Frauen-Union Schwanstetten lud zu einem Vortrag über die Hospizbewegung und Sterbe-begleitung in das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Schwand ein. Als Referentin hatte die Frauen-Union Ingrid Gerstner, die 1. Vorsitzende des Hospiz-Vereins Hilpoltstein-Roth eingeladen.

Der vor sieben Jahren gegründete Verein ist einer von mittlerweile etwa 180 Vereinen dieser Art in Bayern und kümmert sich um eine würdevolle Begleitung von Sterbenden auf ihrem letzten Weg, aber auch um deren Angehörige, die oftmals ebenfalls viel Zuwendung brauchen. Der Hospiz-Verein hat mittlerweile 175 Mitglieder und hat sein Hauptsitz in der Bahnhofstraße 7 in Roth. Dort arbeiten ehrenamtliche Hospizhelfer, denen neben einer gewissen psychischen Belastbarkeit auch ein hohes Einfühlungsver-mögen abverlangt wird. Die Sterbebegleitung erfahren nicht nur unheilbar erkrankte, sondern auch alte, sterbende Menschen ohne Erkrankung. Eine weitere wichtige Säule in der Hospizbewegung seien die Leitlinien, die für die Begleitung gelten. So soll der Sterbende in seinem letzten Lebensabschnitt nicht allein sein. Er soll die Möglichkeit haben, in dieser Phase über religiöse und spirituelle Sinnfragen nachdenken zu können und dabei seinen ganz eigenen Weg gehen dürfen. Ebenso sei es wichtig, dem Patienten ein schmerz- und beschwerdefreies Sterben zu ermöglichen. Dies sei ein weiterer Pfeiler in der Hospizarbeit. Leider sei es oft so, dass die Mitarbeiter des Hospiz-Vereines sehr spät gerufen werden, erklärte Ingrid Gerstner. Mit einer Sterbebegleitung müssen sowohl der Patient, als auch seine Angehörigen einverstanden sein. Im Kreiskrankenhaus in Roth konnte auf Initiative des Vereins auch mittlerweile ein Abschiedszimmer eingerichtet werden.

Weitere Informationen erhielten die Besucher des Vortrags durch eine Filmreportage, die über die Hospizbewegung in Nürnberg gedreht wurde. Darin wurden Hospizheime vorgestellt, wo Sterbende eine würdevolle Begleitung auf ihrem letzten Weg erfahren. Der Film zeigte aber auch die vielfach auftretende Ablehnung in der Gesellschaft auf. Eines der Heime liegt in einem Wohngebiet und einige Anwohner wollten sogar gerichtlich gegen dieses vorgehen. Ingrid Gerstner hatte in ihrem Vortrag bereits eingangs erwähnt, dass der Tod in der Gesellschaft ein tabuisiertes Thema sei. Andere Kulturen gingen mit dem Lebensende ganz anders um. Für diese sei der Tod ein fester Bestandteil des Lebens.

 
 
 

Neuwahlen bei der Frauenunion Schwanstetten 

Die Frauenunion Schwanstetten feiert in diesem Jahr ihr 20 jähriges Bestehen. Unter diesem Motto fand dann auch die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 28.2.2005 statt. In ihrem Bericht ging die Vorsitzende Margit Fischer auf die zahlreichen Aktivitäten in den letzten Jahren ein. Auch das Jahr 2004 bot zahlreiche Höhepunkte. Neben den regelmäßigen Mitgliederversammlungen gab es ein Gedächtnistraining mit Frau Schleithoff. Frau Eicker referierte über die „Energie der Vampire“.  Die Stände am Thomasmarkt und Walpurgismarkt sind schon Tradition, wobei der Erlös aus dem Kuchenverkauf immer einem sozialen Zweck zugute kommt. Zusätzlich hatte die FU einen Stand am Sommerfest der CSU-Ortsgruppe. Gemeinsam mit der CSU wurde auch das traditionelle Heringsessen in Harm veranstaltet. Im Sommer führten CSU, JU und FU in den Ferien einen Erlebnisnachmittag für Kinder durch. Hervorzuheben ist das Engagement für die Senioren, das seinen Höhepunkt in dem Nachmittag zur Adventszeit mit Besuch vom Nikolaus hatte.

Ein Ausflug nach Roth mit Besichtigung und Führung durch das Schloss Ratibor gehörte ebenfalls zum Programm. 

Auch für 2005 ist wieder ein interessantes Programm vorgesehen, u. a. ein Vortrag von Frau Gerstner aus Roth über die Hospizbewegung, der Besuch des Dokumentationszentrums in Nürnberg, ein Ausflug zur Rhododendronblüte nach Dennenlohe, ein Erlebnisnachmittag für Kinder am 23.8.2005 sowie natürlich die Anwesenheit bei den Markständen der Gemeinde.

Zu den Veranstaltungen sind alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich eingeladen. 

Frau Ebert berichtete anschließend über die finanzielle Situation der FU. Der Kassenbericht für das Jahr 2004 wies dabei  keinen Gewinn aus. Nach der Entlastung des Vorstandes und der Kassiererin legte Frau Ebert aus Altersgründen ihr Amt nieder. Ihr wurde für die jahrelange verantwortungsvolle Tätigkeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit von der Vorsitzenden sehr herzlich gedankt. 

Die anschließenden Wahlen bestätigten Margit Fischer in ihrem Amt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Frau Freytag und Frau Munzert-Schlobies gewählt. Schriftführerin ist weiterhin Frau Schulte-Holtey. In das Amt der Kassiererin wurde Frau Sperber gewählt. Beisitzerinnen sind Frau Schmotzer, Frau Strehler und Frau Arnold. Die Kassenprüfung erfolgt von Frau Bayer und Frau Beck. 

Abschließend wurden noch die Kreisdelegierten und deren Stellvertreterinnen gewählt.

 
 
 

Besuch der Frauenunion bei dem „Förderverein der evangelischen Kirche“ in Leerstetten 

Die Frauenunion Schwanstetten unterstützt schon immer die Kinder- und Jugendbetreuung in der Region.. So war auch seit längerem ein Besuch der evangelischen Jugend in Leerstetten vorgesehen. Unmittelbarer Anlass war dann die Sendung „Jetzt red´i´, die u. a. sehr konkret auf die Probleme der Jugendarbeit hingewiesen hatte. So nahmen Frau Fischer und Frau Freytag die Gelegenheit für einen informativen Besuch bei einer Sitzung des Vereins wahr und überreichten dabei eine kleine Spende. Dabei konnten sie sich auch vom Engagement Herrn Freibergers überzeugen, der an diesem Abend einen größeren Betrag für die Jugendarbeit zur Verfügung stellte.

 
 
 

Depressionen 

Depressionen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Die körperlichen und seelischen Anzeichen einer Depression sind vielfältig und nicht immer leicht zu erkennen. Häufig gibt es keine eindeutige Aussage, warum ein Mensch an Depressionen erkrankt. Hilflosigkeit unterstützt und negative Erfahrungen fördern Depressionen, während positive Erlebnisse ihnen entgegenwirken.

Herr Weckwerth vom „Förderverein für psychische Erkrankungen“ der Caritas Nürnberg hielt im Januar auf Einladung der Frauenunion Schwanstetten einen Vortrag über das Krankheitsbild, der nicht nur Aufschluss über mögliche Ursachen und Krankheitszeichen gab, sondern auch Wege zur Behandlung und Umgang mit den erkrankten Menschen aufzeigte. In einer anschaulichen Präsentation wurden die verschiedenen Stufen der Erkrankung dargestellt. Nach dem Vortrag wurden viele Fragen beantwortet und Auskunft über Kontaktstellen mit Hilfsangeboten erteilt. Der zahlreiche Besuch nicht nur von ortsansässigen Bürgern bestätigte das große Interesse.

 
 
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